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Südtirol BalanceSüdtirol Balance

Orte der Balance

im Südlichen Eisacktal

Ort der Mystik und der Stille
Kloster Säben, Klausen
Wer nach Kloster Säben oberhalb Klausen gelangen will, muss zu Fuß gehen. Schritt für Schritt den imposanten Burghügel hinauf. Oben angelangt, umfängt einen die Stille. Vom einstigen Bischofssitz aus durchdrang früher der Glaube das Land. Den drei Kirchen auf Säben wohnt heute noch eine Mystik inne, die Kraft schenkt. In dieser Akropolis von Tirol sammeln sich die Gedanken.

Bagni Froy – Die „heiligen“ Quellen
Auf dem Tschannberge oberhalb von Gufidaun entspringen eisenhaltige Quellen, die der Heilige Theobald entdeckt hatte. Krank und lebensmüde zog er in den nahe gelegenen Wald, wo er als Einsiedler lebte. Da sah er, wie alte oder von Jägern verwundete Rehe zu einer Quelle kamen, darin badeten und gesund wurden. Er versuchte dann selbst die Kraft des Wassers und ward von seinen Gebrechen geheilt. Die Quelle wurde nach und nach im Eisacktal bekannt. Viele Kranke fanden dort Genesung, und zum Danke wurde eine Kapelle gebaut und dem heiligen Theobald geweiht, der noch als Patron des viel besuchten Bades verehrt wird.
 

Orte der Wahrnehmung
Die hohen Fälle in Gufidaun/Klausen mit dem Schülerbrünnl
Fließendes Wasser hat die Menschen seit jeher fasziniert. Rinnsale, naturbelassene Bachläufe und Wasserfälle beleben die Landschaft. Im Kreislauf des Wassers spielt der Wald eine überragende Rolle. Der gesunde Waldboden kann große Wassermengen speichern. Zugleich reinigt er das eindringende Regenwasser von Staub und anderen Partikeln. Schließlich wird das Wasser in tieferen Schichten mit Mineralien angereichert und kommt als köstliches Quelltrinkwasser wieder an die Oberfläche. Die „Hohen Fälle“ von Gufidaun werden vom Gnollbach gespeist, der gänzlich naturbelassen geblieben ist und somit zum Naturdenkmal erklärt wurde.Diese Quelle trägt den Namen “Schülerbrünnl”. Josef Groß, Lehrer an der Volksschule in Gufidaun, hat im Rahmen eines naturbezogenen Unterrichtes seine Schüler/-innen hier unterrichtet und so den Namen “Schülerbrünnl” geprägt. Das Wasser dieser Quelle enthält starke Konzentrationen von Eisen, Nickel, Mangan und Zink. Es eignet sich daher nicht als Trinkwasser.
 
Das Waldsofa und die Tretfelder in Gufidaun/Klausen
Nehmen Sie auf diesem Platz die Gelegenheit wahr, Ihre verschiedenen Sinne zu entfalten!
Das Waldsofa: Setzen Sie sich auf das Sofa und schließen Sie für etwa 2 Minuten Ihre Augen! Konzentrieren Sie sich auf die einzelnen Geräusche, die Sie hören, und versuchen Sie, diese zu identifizieren!
Die Tretfelder: Ziehen Sie Ihre Schuhe aus und betreten Sie barfuß die einzelnen Felder! Versuchen Sie, auf jedem Untergrund die Empfindlichkeit Ihrer Fußsohlen wahrzunehmen. Was spüren Sie?


Rastplatz mit Flair
Kastanienhain bei Moar zu Viersch, Feldthurns
Mächtige Kastanienhaine schlängeln sich entlang des Eisacktaler Keschtnweges. Vor Jahrhunderten gepflanzt, vermitteln sie Beständigkeit. Mittendrin, auf einer Anhöhe im Mittelgebirge, die schlichte Hauskapelle des Anwesens Moar zu Viersch. Ein idyllischer Ort, wie geschaffen zum Ausrasten und Atemholen. Der Blick schweift über das Tal, die Sonne spiegelt sich auf den Bergspitzen der gegenüberliegenden Talseite. Und im Herbst leuchtet hier die Natur in ihren schönsten Farben.


Die Kraft der Einfachheit
Briol und Dreikirchen, Dreikirchen
Wie ein Teil der Natur schmiegt sich die Pension Briol an den Hügel. Ein Gesamtkunstwerk der Neuen Sachlichkeit: schnörkellos und schlicht, und nur auf dem Fußweg erreichbar. Man spürt: es braucht wenig, um glücklich zu sein. Wenige Schritte weiter, hin zum uraltem Quellenheiligtum Dreikirchen. Drei ineinander verschachtelte Kirchen, mit Türmen aus verwittertem Holz. Kühle und Stille in den uralten sakralen Räumen. Die Aura von mystischen Orten, diese Kraft der Einfachheit – hier sind sie intensiv zu spüren.

Wandern nach Kneipp
Kneippanlage beim Barbianer Wasserfall.
Neue Kneippanlage mit Becken beim Schrambacher Wasserfall in Feldthurns. Wassertreten und Barfuß Becken am neuen Familienwanderweg auf der Villanderer Alm
 
Latschenkieferwanderweg Villanders
Begehung des neuen Latschenkieferwanderweges auf der Villanderer Alm, bei der Latschenbrennerei Halt machen, beim Brennen der ätherischen Öle zusehen und die verschiedenen Düfte des Latschenkieferöles „verkosten“.

Eisacktaler Keschtnweg
Der Eisacktaler Kastanienweg, auch als “Keschtnweg” bezeichnet, verbindet die 60 km langen Sonnenhänge zwischen Bozen und Brixen. Auch in den Teilstücken des Keschtnwegs in Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders verläuft ein Stück des Südtiroler Jakobsweges.

Traditionen werden wieder entdeckt
Traditionen werden wieder entdeckt am Birmehlweg in Verdings/Klausen. Das Birmehl ist ein altbäuerliches Nahrungsmittel, das früher als Süßungsmittel den teuren, meist unerschwinglichen Zucker ersetzte. Zuerst wurden dabei die entkernten oder ganzen Birnen getrocknet und somit die sogenannten „Kloazen“ erzeugt. Während der kalten Wintermonate hat man diese getrockneten Birnen gefrieren lassen und anschließend zu Birmehl gemahlen. Die unzähligen Birnenbäume um Verdings bildeten die beste Ausgangslage für die Erzeugung von Birmehl, so dass die Ortschaft früher auch spöttisch „das Birmehldorf “ genannt wurde. Heute besinnen sich die Gasthäuser und Buschenschänke wieder der Kultur und Tradition rund um das Birmehl und laden einmal jährlich zur Themenwanderung mit besonderen Köstlichkeiten entlang des Birmehlweges ein.
 
Kraftort Dürerstein
Man schrieb das Jahr 1494 als im Herbst der 23jährige Albrecht Dürer während seiner Italienreise in Klausen haltmachte und die etwas steilen Hänge des Tschanberg über dem linken Eisackufer hinaufstieg. Heute führt ein schöner Spaziergang von Klausen zu diesen Hängen, wo man nach wenigen Minuten den Rastplatz der Dürerbank erreicht. Von diesem aussichtsreichen Ort aus zeichnete der Maler die Stadt Klausen. Er ließ sich von der Fruchtbarkeit der ihn umgebenden Landschaft, der künstlerischen Augenweide der Bauwerke berauschen. Das Ergebnis seiner Feder ging später verloren, aber eine Kupferstich-Verwertung als Hintergrund unter seiner allegorischen Gestalt Das große Glück ist überliefert: Klausen nennt sich mit recht Dürerstädtchen. Wer die damalige Position Dürers aufsuchen will, begibt sich heute zum Dürerstein
 
Urlaub in der Erlebnisregion Klausen Barbian Feldthurns Villanders
teamblau