Keschtnweg | Der Kastanienwanderweg

Von Feldthurns nach Klausen

2. Streckenabschnitt: Von Feldthurns nach nach Klausen
Der zweite Streckenabschnitt führt von Feldthurns über die sonnendurchflutete Mittelgebirgsterrasse von Feldthurns bis nach Klausen. Auf der Wanderung trifft man auf sehenswerte Kulturgüter, wie Schloss Velthurns, die fürstbischöfliche Sommerresidenz aus dem späten 16. Jahrhundert oder den Säbener Berg mit Kloster Säben und seiner Heilig-Kreuz-Kirche. Entlang der Strecke kann man immer wieder in urigen Buschenschänken einkehren und beim Abstieg in das Künstlerstädtchen Klausen wird man immer wieder mit herrlichen Ausblicken belohnt.

Streckenlänge: 5,8 km
Höhenmeter Aufstieg: 95 m
Höhenmeter Abstieg: 428 m
Durchschnittliche Gehzeit: 1:55 h

 
Wegverlauf:

Nach einer Besichtigung von Schloss Velthurns in Feldthurns wandert man durch den Ortskern in südliche Richtung. An der Straßengabelung bei der Laurentiuskirche und in unmittelbarer Nähe des Archeoparcs wandert man immer gerade aus (rechts von der Laurentiuskirche) bis man bei der Antoniuskapelle und dem großen Kastanienbaum (Naturdenkmal), links von der Hauptstraße, in Richtung Pedratz weiterwandert. Nach etwa 200 m überquert man eine Brücke und biegt rechts zum Radoar-Hof (Einkehr) hinauf. Hier folgt man dem Feldweg, überwindet einen kürzeren steilen Hand und erreicht den breiten Höfeweg (markante geschnitzte Skulptur an der linken Seite), der durch einen schönen Kastanienhain, hier “Keschtnloach” genannt, zum Weinbrenner-Hof führt. Nachdem man ein schattiges Waldstück durchwandert hat, erreicht man das stattliche Gehöft des „Moar zu Viersch” mit seiner schönen Wiesenkappelle, die der Hl. Katharina geweiht ist (alter Ansitz, Buschenschank). Besonders schön von hier ist der Blick auf die Dolomitengipfel der Geislergruppe, die markante Furchetta, der wuchtige Sass Rigais und die zierlichen Fermedaspitzen.

Man wandert nun über einen mit Mischwald und mächtigen Kastanienbäumen bestückten Hügel und anschließend durch Obstanlagen bis zum Weiler Pardell (775 m, Gasthof Huber, Bauernladen Obergostnerhof). Hier folgt man der Asphaltstraße in Kehren abwärts bis zum Säbener Hof und über den breiten Feldwegen hinab in Richtung Säben. Nach einem Wasserreservoir gelangt man in den Sattel, zwischen dem Säbener Berg und den Hängen von Pardell. Nun beginnt ein kurzes, aber sehr steiles Wegstück, das direkt in den Innenhof der Klosterburg Säben mündet.
Besichtigt werden kann die Gnadenkapelle, die Kirche zum Heiligen Kreuz und die Klosterkirche. Das Kloster selbst ist von der Ordensgemeinschaft der Benediktinerinnen bewohnt und nicht öffentlich zugänglich.

Nun führt der Weg nach rechts leicht abwärts durch einen Felsentunnel (710 m). Man erreicht kurz darauf die Liebfrauenkirche, die im Rahmen von Führungen, oder zu bestimmten Öffnungszeiten im Sommer besichtigt werden kann. Der Abstieg nach Klausen verläuft auf dem gepflasterten Stationenweg zur Burg Branzoll und über den schmalen Stiegenaufgang direkt hinab in den Stadtbereich von Klausen (523 m).

Besonderheiten am Wegrand:
- Renaissanceschloss Velthurns und archäologisches Museum
- St. Laurentius – Kirchlein
- Säben – Die Akropolis von Tirol
- Künstlerstädtchen Klausen
 
Anfahrt:
Auf der A 22 – Ausfahrt Klausen/Gröden
Ausfahren und weiter nach Feldthurns.

Parken:
In Feldthurns

Öffentliche Verkehrsmittel:
Mit der Bahn bis nach Klausen und mit dem Bus nach Feldthurns

Linie 342 von Brixen nach Feldthurns
Linie 343 von Klausen nach Feldthurns
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