Für mich bedeutet Menschsein, Menschen in ihrer Echtheit zu zeigen so, wie sie leben und ihren eigenen Weg gehen. Mich inspiriert ihre Individualität: der Mut, einen Traum zu verwirklichen, der Umgang mit Erinnerung und Vergänglichkeit, das bewusste Ankommen bei sich selbst, im Einklang mit der Natur oder im Rückzug aus einer lauten Welt.
Meine Portraits erzählen von gelebtem Leben. Von Freiheit und Entwicklung. Von Zerbrechlichkeit und innerer Stärke. Sie laden dazu ein, genauer hinzusehen, hinter Fassaden, hinter Alter, hinter Rollenbilder.
Für mich bedeutet Menschsein, authentisch zu leben, nach vorne zu blicken und offen für Neues zu bleiben. Es heißt, im Miteinander zu wachsen und Verbundenheit zu erfahren. Menschsein ist Freiheit, Hoffnung und Gemeinschaft – nicht Perfektion, sondern Echtheit.
„Ich lebe meinen Traum" zeigt einen Harleyfahrer, der für seine Leidenschaft lebt. Hier steht Menschsein für Freiheit, Selbstverwirklichung und Identität.
„Wenn die Erinnerung spielt" zeigt eine alte Frau im Rollstuhl, die mit einer Puppe spielt. Das Bild erzählt vom Kreislauf des Lebens und von der Zerbrechlichkeit der Erinnerung – und davon, dass Menschsein bleibt, selbst wenn Erinnerungen langsam verblassen.
„Angekommen" erzählt von einem Dasein, das nicht mehr kämpfen muss, um gesehen zu werden. Es strahlt eine stille Würde aus. In einer Welt, die laut ist und ständig Bewegung fordert, steht dieses Bild für das Gegenteil, für das Annehmen, für das Genug, für das Bewusstsein, dass Erfüllung nicht im Außen, sondern im Inneren liegt. Im Einklang mit der Natur und mit sich selbst hat dieser Mensch seinen Frieden gefunden.