Der Trägerverein Hexagon trägt das Sechseck im Namen. Fünf Hauptkünstler bilden das künstlerische Fundament der Triennale – die sechste Position hält die Stadt Klausen selbst: als Ort, als Bühne, als stille Mitwirkende. So entspinnt sich im Inneren des Hexagons der Raum für Kunst, für Begegnung und Verbindung.
Lukas Mayr – Bildhauer aus Brixen, dessen Skulpturen archaische Formen und kosmische Energien verbinden. Sein Werk lädt zu einer Reflexion über Glauben und Zusammenhalt ein.
Patrick Obkircher – Bildhauer aus Welschnofen. Seine Arbeit nähert sich den Ursprüngen der menschlichen Form und konfrontiert den Betrachter mit dem eigenen Sein.
Christian Gufler – Fotograf aus Lana. Mit lebensgroßen Porträts auf Stoffbahnen schafft er einen Fahnenwald, der die Vielfalt der Menschen sichtbar macht und sich mit dem Thema Gleichheit der Menschheit beschäftigt.
Florian Tschurtschenthaler – Holzbildhauer aus Sexten. Seine Skulpturen erzählen von einer wahren Begebenheit aus dem Ersten Weltkrieg – und stellen die Frage, wie heute Frieden gelingen kann.
Bernhard Reiterer – Malermeister und Künstler aus Jenesien. Seine begehbare Lichtinstallation lädt dazu ein, die Kraft zwischenmenschlicher Begegnung sinnlich zu erleben und die Farbschwingungen wahrzunehmen.
Im Stadtmuseum Klausen werden ergänzend zwölf Gastkünstler:innen aus unterschiedlichen Disziplinen präsentiert: Marlies Baumgartner, Rebekka Frei, Markus Gasser, Sophie Lazari, Paul Moroder dë Doss, Lissy Pernthaler, Albin Portner, Florian Prünster, Evelyn Rier, Matthias Sieff, Ariel Trettel und Vera Überbacher.
Dazu zählen Malerei, Skulptur, Fotografie, Performance, Lyrik und musikalische Formate. Diese zusätzlichen Positionen erweitern die inhaltliche und formale Bandbreite der Triennale und fördern den interdisziplinären Austausch. Das Thema „Mensch sein" wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und einem breiten Publikum zugänglich gemacht.