Gastkünstlerin
Rebekka Frei
Zeit, die sich nicht beschleunigen lässt. Innehalten als stille Gegenbewegung. „Zeit ohne Eile” heißt das Werk, das die in Bozen geborene und dort lebende Künstlerin Rebekka Frei für die Triennale Klausen bringt – ein Gemälde auf Leinen, zwischen Porträt und Abstraktion. Ihre Bilder entstehen auf natürlichen Materialien, langsam, mit Raum für das Material selbst. Mensch sein heißt für sie, sich der eigenen Verletzlichkeit und Vergänglichkeit zu stellen; Prozesse wie Erinnern, Wachsen oder Verändern brauchen Ruhe. In einer beschleunigten Welt wird diese Langsamkeit zu etwas fast Widerständigem.