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Herz-Jesu-Feuer

Von Kreuzen und Flammen

Jährlich am dritten Sonntag nach Pfingsten oder eine Woche nach Fronleichnam werden in Südtirol die Herz-Jesu-Feuer entzündet. Die Feuer nehmen häufig die Form von Kreuzen, Herzen oder den Inschriften INRI bzw. IHS an.

Die Ursprünge dieser Tradition, Feuer rund um die Sommersonnenwende zu entzünden, reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als die Sonnwend- bzw. Johannisfeuer den Beginn des Sommers markierten. Die heutige Form dieses Brauchs hat jedoch einen anderen Ursprung, der auf das 18. Jahrhundert zurückgeht, genauer gesagt auf Napoleons Zeit, als er versuchte, ganz Europa zu erobern.

Im Frühjahr 1796 stand Napoleons Armee vor den Alpen, und die Tiroler wurden unvorbereitet von dem bevorstehenden Krieg überrascht. Der Tiroler Landtag entschied sich daraufhin, das Land dem "Heiligsten Herzen Jesu" anzuvertrauen, um göttlichen Beistand zu erhalten. Die Tiroler siegten kurz darauf tatsächlich. Seitdem erinnert der dritte Sonntag nach Pfingsten an dieses feierliche Versprechen, und die Herz-Jesu-Feuer werden entzündet, um die Verbundenheit mit der Heimat durch christliche Symbole auszudrücken.