Der Stein ist für Lukas mehr als Material. Er ist die Verbindung zwischen Mensch und etwas Höherem. Die ersten Werkzeuge waren aus Stein. Die überdauernden Bauwerke wie die Pyramiden und Stonehenge sind aus massivem Stein. Wo Menschen Bleibendes schaffen wollten, haben sie zum Stein gegriffen. „Masse ist Energie”, sagt Lukas. Und der Mensch nur einen Wimpernschlag dazwischen. Im „Alchimisten” von Paulo Coelho ist der Stein der Weisen die Metapher für Transformation und das Verständnis, dass wahre Weisheit nur durch persönliches Wachstum erlangt werden kann. Daran knüpft Lukas an.
Was ihn am Menschen am meisten fasziniert, ist ein Drang, den er bei allen wiederfindet: die Lücke zu schließen. Eine Wissenslücke, eine kreative Lücke, ein Trauma. Aus den Bausteinen, die einem das Leben gibt, etwas zu bauen – bewusst oder unbewusst, immer im Wechselspiel, sich an das herantastend, was man selbst ist. „Du wirst, was du tust”, sagt Lukas. Selbstermächtigung, Selbsterkenntnis. Und Wahrnehmung. „Es geht um Frequenz”, sagt er. „Wenn man verliebt ist, sieht man die Welt ganz anders. Aber diese Frequenz ist immer da. Die Frage ist nur, ob wir uns da hinein bewegen.”
Fragener Platz
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